Freidhager: Klare Regeln für das Miteinander im Wald

Wien/Purkersdorf, 4. April 2017 (aiz.info). – In den letzten Jahren hat sich Mountainbiken zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung in Österreich entwickelt. Dem Trend Rechnung tragend, entwickeln und erweitern die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) laufend das MTB-Netz in ihren Wäldern.

„Allein heuer schaffen wir rund 40 neue MTB-Kilometer“, freut sich Vorstand Rudolf Freidhager. Dazu zählen etwa zwei neue, alpine Panorama-Strecken auf der Schneealpe (NÖ) auf 1.900 m Seehöhe oder auf der Pretul in den Fischbacher Alpen (Stmk.) auf 1.600 m Seehöhe sowie ein neuer Trailpark mit Down- und Uphill-Trails bei der Hohen-Wand-Wiese im Wienerwald (NÖ). Damit kommen die ÖBf nun auf mehr als 2.200 km Mountainbike-Strecken in ganz Österreich – insbesondere in den touristischen Ballungszentren, wo die Nutzung der MTB-Trails vertraglich geregelt ist. „Das schafft wichtige Rahmenbedingungen sowie Rechtssicherheit für alle Seiten und regelt Pflicht- wie Haftungsfragen“, weiß der Vorstand.

Durch eine immer stärkere Nutzung der Naturräume ist ein Interessensausgleich heute jedoch wichtiger denn je. Laut einer aktuellen SORA-Umfrage wünschen sich 91% aller Österreicher „verbindliche Spielregeln im Wald“. Weitere 75% glauben, „dass die Bedeutung der Wälder zukünftig zunehmen wird“. „Wir sehen das als Auftrag und setzen uns für einen aktiven Interessensausgleich ein“, betont Freidhager. Gemeinsam mit Partnern aus Tourismus, Jagd und Freizeitwirtschaft haben die Bundesforste ein „Mountainbike-Fairplay“ ausgearbeitet, das die wichtigsten Spielregeln festhält. „In unserer heutigen Freizeit- und Outdoor-Gesellschaft sind Fairness wie auch Toleranz gefragt“, appelliert der ÖBf-Vorstand an alle Waldbesucher. „Dann steht auch heuer einer erfolgreichen Mountainbike-Saison nichts mehr im Wege.“

Österreichische Bundesforste